Amnestiegesetz und Steuerhinterziehung

Das sog. Amnestiegesetz räumte „Steuersündern“ in der Zeit vom 1.1.2004 bis 1.4.2005 die Möglichkeit ein, Schwarzgeld zu legalisieren. Dabei wurden die Steuern auf Basis einer reduzierten Bemessungsgrundlage erhoben, so dass die Steuerlast geringer war als bei einer herkömmlichen Selbstanzeige. Die Hoffnung, daraus Steuermehreinnahmen in Höhe von € 5 Milliarden zu erwirtschaften, wurde enttäuscht, da lediglich Mehreinnahmen in einer Größenordnung von € 1,4 Milliarden erzielt wurden.

Eine detaillierte Darstellung des Amnestiegesetzes findet sich unter „Weitere Themen“.